Anfragen / Buchen
Alpenhotel Plaza... wo das Herz der Dolomiten schlägt!

Anspruchsvolle sowie leichte Mountainbike Touren durch die Dolomiten

Im Grödnertal wird das Herz jedes leidenschaftlichen Mountainbikers, ob Profi oder Hobbytreter, dank der vielen unterschiedlichen Touren höher schlagen

Ob schwer oder leicht ob kurz oder lang, bei uns finden Sie geeignete Strecken für alle Ansprüche.
Ob durch Wälder, grüne Blumenwiesen oder auf glattem Gestein hoch zum Gipfel, jeder kommt auf seinen Geschmack und jeder kann sich das Seine aussuchen. Welche wird wohl Ihre Lieblingstour werden? Provieren Sie alle aus.



Sellaronda gegen den Uhrzeigersinn – schwer
Charakteristik
Die konditionell anspruchsvollere Schwester der Sellaronda führt gegen den Uhrzeigersinn um die imposante Sellagruppe herum. Die Streckenführung unterscheidet sich deutlich von der anderen Richtung und bietet faszinierend andere Eindrücke einer vermeintlich identischen Runde. Drei (statt fünf) Seilbahnen reduzieren auf dieser Runde die zu strampelnden Aufstiegsmeter. Die verbleibenden knapp 1.300 Höhenmeter sind für gut trainierte Hobbybiker problemlos zu schaffen. Nur einige steile Passagen unterhalb der steinernen Stadt sind wohl den Cracks vorbehalten. Auch für diese Richtung gilt: Mehr Abfahrten an einem Tag geht nicht, schöneres Panorama auch nicht!
Ideal zum Einfahren sind die ersten nur leicht ansteigenden Kilometer nach Ciaslat. Der kurze, aber geniale Trail Richtung Monte Pana stimmt schon einmal ein auf das, was die Tour zu bieten hat. Eine kurze Auffahrt nach Monte Pana, dann bringt der Lift die Biker an den Fuß des Langkofels.
Der steilste Abschnitt der Tour ist zugleich einer der schönsten: Direkt unterhalb des mächtigen Langkofel steigt die Route heftig in Richtung Rifugio Comici an. Für eine richtige Einkehr ist es noch zu früh, auch wenn man hier hervorragend essen könnte. Also vielleicht nur kurz etwas trinken, Panorama aufsaugen, und weiter. Auf dem weiteren Weg Richtung steinerne Stadt wandelt sich der Weg zum herrlichen Trail. Ein paar besonders steile Passagen und Kehren zwingen hier die meisten Biker zum kurzen Schieben.
Mitten durch die steinerne Stadt rollt man locker bergab zum Parkplatz der Seilbahn zur Langkofelscharte und genießt die steinernen Zeitzeugen eines Felssturzes, der sich vor einigen Jahrhunderten vom Langkofel löste.
Kurz danach beginnt am Rifugio Valentini die landschaftlich beeindruckende Abfahrt Richtung Lupo Bianco. Prächtig liegt gegenüber der Sellastock, steil ragt der Sas Pordoi in den Himmel. Die Abfahrt wird steiler, man kommt in den Wald, der sich erst kurz vor Lupo Bianco lichtet. Es folgt eine kurze, anspruchsvollere Trailpassage direkt unterhalb von Lupo Bianco.
In Canazei angekommen, übernimmt die Gondel zum Pecol dankenswerterweise die nächsten gut 900 Höhenmeter. Von der Bergstation blickt man wunderbar auf den Fedaia-Stausee und die Marmolada. Sehr schön einkehren und das Panorama genießen lässt sich etwas abseits der Route am Belvedere (bei Wegpunkt 52 geradeaus bleiben). Es folgen eine kurze Abfahrt bis zur Passstraße – hier zweigt übrigens eine Downhill-Strecke ab – und die kurze, schöne Auffahrt abseits der Hauptstraße zum Passo Pordoi.
Am besten entflieht man dem Trubel hier oben und beginnt direkt die herrliche Abfahrt nach Arabba, die nur wenige Meter unterhalb der Passhöhe anfängt. Ein Singletrail windet sich durch Wiesengelände, dann folgt man ein Stück der Skipiste, um wieder in einen wunderbaren Trail abzubiegen. Dass Skipisten im Sommer auch schön aussehen können, beweist der letzte Teil der Abfahrt bis Arabba.
Gut zwei Kilometer rollt man auf der Straße bis Renac, wo der abgeschiedenste Teil der Tour beginnt: Die Auffahrt über Cherz bis nach La Marmotta. Das Dorf Cherz sieht aus, als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Wunderbar ruhig ist es auf der Malga Cherz, dem zugehörigen Hochalmgelände. Sehr passend endet diese insgesamt 450 Höhenmeter lange Auffahrt an der Hütte La Marmotta (das Murmeltier).
Die schnelle Abfahrt auf der Schotterstraße Richtung Corvara wird durch einen Traumtrail unterhalb der Capanna Nera gewürzt. In Corvara beginnt der letzte, harmlose Anstieg der Runde bis nach Colfosco. Die restlichen Höhenmeter bis zur Clark-Hütte oberhalb des Grödner Jochs übernimmt die Seilbahn.
Nun noch einmal das prächtige Felsschauspiel am Grödner Joch aufsaugen, bevor eine letzte lange Abfahrt nach Wolkenstein beginnt. Im oberen Teil wechseln sich Trails und Waldwege ab, dann folgt eine zum Teil extrem steile Abfahrt auf Schotter nach Plan. Vorsicht: Hier können die Bremsen sehr heiß werden, also lieber mal eine Pause einlegen.
Die letzten Meter gehören der ehemaligen Bahntrasse zurück nach Wolkenstein, wo man voller unvergesslicher Eindrücke einer außergewöhnlichen Tour ankommt.


Spitzbühl – mittel
Traumtour zu einem Logenplatz am Fuße des Schlerns mit beeindruckendem Tiefblick hinunter auf Kastelruth und hinauf zur Santner Spitze, dem markanten nördlichen Abschluss des Schlerns. Insgesamt drei kernige Auffahrten erschließen konditionsstarken Bikern den Zugang zur Seiser Alm. Ab dem Spitzbühel wandelt sich die Tour zu einem Panorama- und Genussmarathon auf der größten Hochalm Europas, bei der aber auch der Fahrspaß auf schönen Trailabschnitten nicht zu kurz kommt. Bei den Einkehrmöglichkeiten haben die Biker die Qual der Wahl, denn alleine oben auf der Seiser Alm kommen sie an sieben Gasthäusern oder Hütten vorbei. Da dürfte für jeden die Richtige dabei sein.
Schon kurz nach dem Start in St. Ulrich zeigt der Streckenverlauf zum ersten Mal die Zähne: Auf 100 Höhenmetern geht es mit durchschnittlich 16 Prozent Steigung zum Ortsteil Überwasser direkt unter der Seiser Alm Bahn. Ein schöner Waldweg leitet in leichtem Auf und Ab über nach Passberg. Ein kurzes Stück folgt man nun der Hauptstraße in Richtung Panider Sattel, zweigt aber schon nach weniger als 500 Metern auf die für den Verkehr gesperrte Straße nach Pufels ab.
Über 600 Höhenmeter geht es nun am Stück bergauf, im unteren Teil wieder ordentlich steil mit gleichmäßig 15-16 Prozent Steigung. Da dieser gesamte Abschnitt aber auf Asphalt verläuft, ist er für jeden gut trainierten Biker problemlos fahrbar.
Über das abgeschiedene Dorf Pufels erreicht man beim Hotel Monte Piz die Hochebene der Seiser Alm. Nur wenige Höhenmeter weiter oben trifft man auf die Verbindungsstraße nach Saltria, der man in Gegenrichtung bis nach Compatsch folgt. Kurz hinter Compatsch führt ein launiger Trail bergab zum Parkplatz Spitzbühel.
Der lupenreine, steile Anstieg zur gleichnamigen Bergstation des Sesselliftes kostet noch einmal richtig Kraft: Wieder geht es mit 16 Prozent Steigung bergauf. Nach 200 Höhenmeter ist dann Entspannung angesagt: Das Berggasthaus mit seiner großen Panoramaterrasse thront wie ein Adlerhorst über dem Tal. Nicht umsonst haben hier oben die Gleitschirmflieger ihren Startplatz. Die Szenerie wird vervollständigt durch die beeindruckende Santner Spitze, die von hier aus zum Greifen nahe scheint.
Wie die Perlen einer Kette reihen sich nun die Hütten und Gasthäuser im weiteren Tourverlauf auf der Seiser Alm aneinander: Laurinhütte, Alpenhotel Panorama und Almrosenhütte haben jeweils ihren ganz eigenen Charakter und Charme. Gemeinsam ist allen das traumhafte Dolomitenpanorama.
Auf der Abfahrt von der Almrosenhütte kommen die Fahrtechniker auf ihre Kosten. Ein herrlicher Trail und später Waldweg bereiten viel Fahrspaß auf dem Weg zum Tirler. Auch hier könnte man wieder einkehren…
Über Saltria rollt man ins obere Jendertal, wo ein kurzer Anstieg den weiteren Weg Richtung Monte Pana erschließt. Der kurze Trail nach Ciaslat macht viel Spaß.
Der Rest der Tour führt nach Wolkenstein, von wo man in schneller Abfahrt immer auf der linken Seite des Grödner Baches die letzten zehn Kilometer nach St. Ulrich zurücklegt.


St.Jakob – mittel
Charakteristik
Alternative Grödner Talrunde mit Besuch der ältesten Kirche im Tal, Sankt Jakob. Sie stammt aus dem 17 Jahrhundert und bietet an der Südfassade eine sehenswerte Freskenmalerei. Im zweiten Teil verläuft die Tour auf herrlich abgeschiedenen Nebenstraßen und Waldwegen und bietet erstaunlich spaßige Trails zwischen Insom und Annatal. Dort wartet mit dem Gasthaus Annatal eine idyllische Einkehrstation in herrlicher Lage auf durstige Bikerkehlen.
Los geht es beim Tourismusverein in St. Ulrich. Knapp zehn Kilometer fährt man nun bergauf, immer mit moderater und gleichmäßiger Steigung. Die Route folgt dabei dem Verlauf der Grödner Talrunde über St. Christina bis Wolkenstein und nutzt überall dort, wo es erlaubt ist, die ehemalige Bahntrasse, die sehr angenehm zu fahren ist.
Vom Ortszentrum in Wolkenstein wird es kurzzeitig etwas steiler, bis der Eingang des Langentals erreicht ist, das bereits im Naturpark Puez-Geisler liegt. Wer will, kann die Tour hier mit einem Abstecher ins obere Langental verlängern (s. Varianten).
Am Parkplatz im Langental wendet sich die Runde nach Südwesten. Immer oberhalb der Hauptstraße geht es über La Poza zur Talstation der Col Raiser Bahn.
Hier beginnt nun der schönste Teil der Tour: Über den abgeschiedenen Weiler Insom fährt man Richtung Sankt Jakob, immer etwas oberhalb und fernab des Trubels im Tal. Der Weg wird immer schmaler und bereitet schon vor Erreichen der Kirche viel Freude.
Die kleine Kirche Sankt Jakob mit ihrem markanten Turm, dem beschaulichen Friedhof und den sehenswerten Fresken liegt auf einem Logenplatz über dem Tal. Den genießen Biker auf der großen Liegewiese neben der Kirche und lassen den Blick bis zum Plattkofel, Langkofel und zur Sellagruppe schweifen.
Es folgen drei Kilometer reiner Fahrspaß auf dem schmalen Waldweg Richtung Annatal. Immer im Wald wechseln sich handtuchbreite Trails mit breiteren Waldwegen, Serpentinen und kleinen Holzbrücken ab und lassen den Wunsch aufkommen, so möge es endlos weitergehen.
An der Pauli-Hütte ist leider Schluss mit den Trails. Nur noch wenige Meter sind es bis zur gepflegten Annatal-Hütte, der idealen Einkehrstation auf dieser Tour. Tische im Schatten oder Liegestühle in der Sonne laden zur ausgiebigen Rast ein. Oder man kühlt die erhitzten Füße im Bach hinter der Liegewiese. Nach der Einkehr rollt man, fast nur noch bergab, vorbei an der Talstation der Seceda-Seilbahn, zurück ins Zentrum von St. Ulrich.


Langental – leicht
Charakteristik
Das Langental nordöstlich von Wolkenstein gehört zum Naturpark Puez-Geisler und beeindruckt durch die steil aufragenden Felswände zu beiden Seiten und den schönen Talschluss mit der Hochalm Pra da Ri. Die entschärfte Version der Tour ins Langental ist die ideale Schnuppertour für Mountainbike-Einsteiger oder für Familien. Entschärft deshalb, weil die Tour nicht bis ins obere Langental führt, sondern nur bis kurz hinter dem Taleingang. Die Route verläuft auf wenig befahrenen Nebenstraßen und auf fahrtechnisch einfachen Schotter- und Waldwegen.
Vom Start beim Tourismusverein in Wolkenstein fährt man zunächst zur Talstation Dantercepies. Dort wendet man sich nach Norden und erreicht, mehr bergab als bergauf, den Parkplatz am Taleingang mit Einkehrmöglichkeit.
Die hier vorgeschlagene Route führt nun noch ca. einen Kilometer und gut 50 Höhenmeter ins Langental hinein. Biker, denen das nicht reicht, dehnen die Tour beliebig aus, indem sie der Langlaufloipe immer weiter bergauf folgen. Erst am Beginn der Hochalm Pra da Ri ist Schluss, weiter darf man mit dem Bike nicht fahren (s. Varianten).
Auf dem Rückweg geht es zunächst wieder bis zum Parkplatz und auf der schmalen Zufahrtstraße zum Langental talabwärts zum Radweg westlich von Wolkenstein.
Auf diesem Radweg, der ehemaligen Bahntrasse ins Grödnertal, rollt man sanft ansteigend zurück zum Ausgangspunkt der Tour beim Tourismusverein.


Val Duron – schwer
Charakteristik
Eine der landschaftlich reizvollsten Touren der Region führt ins noch weitgehend unberührte Duron-Tal. Es erstreckt sich auf der Südseite des Plattkofels und bildet den Übergang zur benachbarten Rosengartengruppe, deren Gipfel hier schon bis fast an die 3.000er Grenze reichen. Zwei kernige Auffahrten sind der Preis, um dieses landschaftliche Kleinod mit dem Bike zu erobern.
Die werden mit zwei herrlichen Abfahrten belohnt, die sowohl großen Fahrspaß als auch traumhafte Dolomitenblicke bieten. Genau auf der Hälfte der Tour kann man mitten im Val Duron wunderbar einkehren und die Landschaft und Stille in vollen Zügen genießen.
Vom Tourismusverein in Wolkenstein fährt man sich auf der sanft ansteigenden ehemaligen Bahntrasse perfekt warm.
Knapp 2,5 Kilometer folgt man dann der in der Saison stärker befahrenen Passstraße bis Plan de Gralba. Hier gibt es für Mountainbiker keine sinnvolle Alternative. Die weniger als 200 Höhenmeter sind aber schnell erledigt, und ab Plan de Gralba geht es nun merklich steiler bergauf immer Richtung Sellajoch. Erst verläuft der Weg auf einer Schotterstraße, wandelt sich dann aber im oberen Teil zu einem traumhaften, schmalen Trail mit einigen engen Serpentinen. Hier befindet man sich bereits in den unteren Ausläufern der steinernen Stadt. Für gute Fahrtechniker mit ausreichend Kondition ist das alles fahrbar. Wer absteigen möchte oder muss, genießt hier bereits den eindrucksvollen Blick auf den steil aufragenden Langkofel.
Kurz hinter dem Parkplatz der Seilbahn zur Langkofelscharte beginnt am Rifugio Valentini (erste Einkehrmöglichkeit) die lange Abfahrt nach Canazei und Campitello. Vor allem der obere Teil ist ein landschaftlicher Traum, direkt unterhalb von Lupo Bianco versüßen einige anspruchsvolle Trails diesen Abschnitt zusätzlich.
In Campitello am Eingang ins Val Duron muss man dann im Kopf den Hebel von Downhill auf Uphill umstellen, und zwar gründlich: Kurzzeitig steigt die Forststraße mit bis zu 24 Prozent Steigung an. Dieser nahezu unfahrbare Teil dauert aber nur gut 30 Höhenmeter an, danach geht es mit moderaten 14-15 Prozent durchschnittlicher Steigung bis zur Duronhütte. Unvermittelt öffnet sich nun das Tal und gibt den Blick auf die mächtigen Felswände frei, die es zu beiden Seiten einschließen.
Kurzzeitig geht es jetzt sogar bergab, dann folgt mit dem Rifugio Lino Brach eine urige kleine Hütte am Wegesrand, an der man sich wunderbar von den Strapazen der bisherigen Auffahrt erholen kann. Hier isst man auch sehr gut, z. B. Polenta mit Wurst und Gorgonzola.
Der landschaftlich eindrucksvollste Teil der Runde führt nun immer weiter ins Duron-Tal hinein. Eingerahmt von der Rosengartengruppe im Süden und dem Plattkofel im Norden kurbelt man dem Mahlknechtjoch entgegen. Es folgt noch einmal eine heftige Rampe mit bis zu 20% Steigung, aber jetzt sieht man schon die Spitzen der Rosszähne, die den nahen Übergang zur Seiser Alm ankündigen. Wer im oberen Teil einmal anhält und durchschnauft, sollte sich unbedingt umdrehen. Nach Osten reicht der Blick bis zur Marmolada!
Der nächste Höhepunkt der Tour ist der Panoramatrail vom Dialer Kirchlein in Richtung Zallinger. Den Plattkofel immer direkt vor der Nase, zirkelt man das Bike über einen schmalen Wanderweg und vergisst dabei die Anstrenung des langen Anstiegs durchs Val Duron. Nach zwei Kilometern ist für Biker Schluss, der weitere mit Holzbalken und Stufen durchsetzte Weg ist den Wanderen vorbehalten.
Bergradler fahren nun 160 Höhenmeter ab, nur um sie auf der Schotterstraße bergauf zum Zallinger wieder einzusammeln. Das macht aber nichts, denn diese letzte Hütte der Tour ist nochmal ein echtes Highlight: Sitzt man auf der Terrasse nach Südosten, blickt man voll auf die „platte“ Seite des Plattkofels, angestrahlt von der Nachmittagssonne. Oder man setzt sich nach Südwesten und genießt den Blick Richtung Plattkofelhütte, Palatsch, Mahlknecht und Rosszähne.
Die letzten 12 Kilometer geht es hauptsächlich bergab im Angesicht von Plattkofel und Langkofel. So erreicht man müde und glücklich den Ausgangspunkt der Tour in Wolkenstein.


Ciampinoi – mittel enduro
Charakteristik
Kurze, fahrtechnisch teilweise anspruchsvolle Runde durch die Steinerne Stadt bis zum Rifugio Salei, bei der dank der Gondel zum Ciampinoi nur wenige Höhenmeter mit dem Bike zu bewältigen sind. Die aber haben es in sich: Bei einigen Passagen der Auffahrt zur Steinernen Stadt werden nur absolute Cracks im Sattel bleiben. Macht aber nichts, denn auch wenn man sein Bike hier ein paar Meter schieben sollte, genießt man einen prächtigen Blick zum steil aufragenden Langkofel. Zwei Einkehrstationen mit perfektem Dolomitenpanorama und der Traumtrail im oberen Teil der Abfahrt runden diese knackige Kurztour ab.
Nur wenige Meter entfernt vom Start der Tour beim Tourismusverein Wolkenstein liegt die Talstation der Gondel zum Ciampinoi. Sie übernimmt die ersten knapp 700 Höhenmeter dieser Tour. Von der Bergstation führt ein Wanderweg zunächst steil bergab. Bald darauf, jetzt wieder bergauf, erreicht man direkt am Fuß des mächtigen Langkofels das Rifugio Comici. Für eine richtige Einkehr ist es noch zu früh, auch wenn man hier hervorragend essen könnte. Also vielleicht nur kurz etwas trinken, Panorama aufsaugen, und weiter.
Auf dem weiteren Weg Richtung Steinerne Stadt wandelt sich der Weg zum herrlichen Trail. Ein paar besonders steile Passagen und Kehren zwingen hier die meisten Biker zum kurzen Schieben. Mitten durch die steinerne Stadt rollt man locker bergab zum Parkplatz der Seilbahn zur Langkofelscharte und genießt die steinernen Zeitzeugen eines Felssturzes, der sich vor einigen Jahrhunderten vom Langkofel löste.
50 Höhenmeter weiter bergauf in Richtung Col Rodella erreicht man das Rifugio Salei. Da es auf dem Rest der Tour fast nur noch bergab geht, spricht nichts gegen eine ausgiebige Rast mit leckerem Essen.
Nach der Einkehr rollt man zunächst zurück zum Parkplatz der Seilbahn zur Langkofelscharte. Hier beginnt der fahrtechnisch interessanteste Teil der Tour. Ein schmaler Traumtrail führt, zunächst in ein paar engen Serpentinen, entlang der unteren Ausläufer der Steinernen Stadt Richtung Plan de Gralba. Später wandelt er sich in einen breiteren Schotterweg. In Plan de Gralba nimmt man die Skipiste unter die Stollenreifen, und gelangt so ins Grödner Tal. Die letzten Meter gehören der ehemaligen Bahntrasse zurück nach Wolkenstein.


Alpenhotel Plaza ****
Fam. Schenk
Cisles Str. 5
I-39047 St. Christina Gröden
Südtirol Dolomiten
Tel.: +39 0471 793463
Fax: +39 0471 790731
www.alpenhotelplaza.com
info@alpenhotelplaza.it
MwStNr.: IT 01223150218
   

Internet Service™ . Impressum
Dolomiten UNESCO Weltnaturerbe
Wer im Alpen Hotel Plaza logiert, hat den Langkofel direkt vor Augen und lebt inmitten der Südtiroler Dolomiten. Seine zentrale Lage in St. Christina Groeden ist ein optimaler Ausgangspunkt für jede Sport- und Freizeitbeschäftigung.